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Bei sommerlichen Temperaturen während der Deutschen Feuerwehr-Meisterschafen vom 25. bis 29 Juli 2013 in Cottbus bemerkte das Frauenteam der Wettkampfgruppe Lich Nieder-Bessingen eine Veränderung ihres Kameraden Hartmut Schäfer, welcher als Unterstützer mit zu den Meisterschaften gereist war. Häufig telefonierte er (was an sich schon unüblich war) mit strahlendem Gesicht vor der Unterkunft im sonnengefluteten Innenhof. Dies ging an den aufmerksamen Augen der Damen natürlich nicht vorbei. Kurz darauf konnte der Grund für die dauerhaft glückliche Ausstrahlung des Kameraden gefunden werden. Auf der anderen Seite der Leitung befand sich - Anja Grasser - die zukünftige Partnerin an Hartmuts Seite. Dies freute das Frauen- wie auch Männerteam gleichermaßen. Wenn jemand, aufgrund seiner gutmütigen und herzlichen Art, dieses Glück verdient hat, dann Hartmut.

Nach der Rückkehr von den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften und des tollen Empfang am heimischen Gerätehaus war die Lage klar. Anja wird Teil der Einsatzabteilung und Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Lich Nieder-Bessingen. Doch dies war nicht ihr erster Kontakt mit der ortsansässigen Feuerwehr. Breits in den Jahren 2012 und 2013 unterstützte sie aktiv die Jugendfeuerwehr, zu welcher sie durch ihren Sohn Luke gefunden hatte.

Viel Zeit zum Kennenlernen innerhalb der Wettkampfgruppe blieb nicht, was durch ihre offene und aufmerksame Art auch nicht nötig war, denn die Vorbereitungen auf die Feuerwehr-Olympiade in Muhlhouse/Frankreich liefen schon auf Hochtouren. Es wartete also eine spannende und aufregende Wettkampfvorbereitung auf Anja und ihr Frauenteam. In dieser Zeit war Anja ein Ruhepol für das impulsive Frauenteam. Sie hat den Spaß auch in stressigen Situationen nie aus den Augen verloren. Sie beherrschte es in Perfektion die Dinge nicht zu dramatisieren und den Blick auf den positiven Seiten zu behalten. Oft wirkte Sie durch Sätze wie „Macht euch nicht so verrückt“ oder „Bleibt ruhig, das wird gut“ beruhigend auf das hibbelige Frauenteam.

Als das große Ereignis Feuerwehr-Olympiade endlich stattfand ging es unserer Kameradin leider nicht gut. Sie hatte starke Kopfschmerzen, welche sie jedoch in keinster Weise davon abhielten ihr Frauenteam in jeder Situation tatkräftig zu unterstützen. Zunächst ahnte noch niemand welch schreckliche Nachricht das Team kurz nach dieser schönen Erfahrung ereilen würde. Nach einer schönen Zeit in Muhlhouse/Frankreich entspannte sich das Team während der trainingsfreien Zeit.

Die Entspannung änderte sich schlagartig in einen Schockzustand als die unvorstellbare Nachricht, dass unsere Kameradin Anja schwer erkrankt ist, bei dem Team ankam. Diese Nachricht war für alle kaum zu begreifen. Warum konnte einem so lebenslustigen und frohen Menschen wie Anja so etwas geschehen.

Doch Anja wie wir sie kennenlernten, wäre nicht Anja, wenn sie nicht direkt bei dem nächsten Training wieder mit von der Partie gewesen wäre. So unterstütze Sie uns auch weiterhin mit all ihrer Kraft in jeder Hinsicht tatkräftig. Den aktiven Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Lich Nieder-Bessingen, welchen sie bereits in einigen Übungen kennenlernte, konnte sie leider nicht aufnehmen. Trotz ihrer Krankheit, die sie viel Kraft kostete, verpasste Sie kaum einen Wettkampf oder eine Veranstaltung ihres Teams. Sie lachte, weinte, hoffte, bangte, triumphierte, verlor und feierte immer mit dem Team gemeinsam. Ihr Dach über dem Himmel voller Schmerzen, Angst und Unbehagen der Krankheit war ihr Partner Hartmut. Er unterstütze sie aufopferungsvoll in allen Belangen und gab ihr in dieser schweren Zeit viel Kraft und Halt.

Es war beeindruckend zu sehen, wie Anja ihrer Krankheit in jeder Situation den Kampf ansagte und sich durch diese nie hat unterkriegen lassen. Trotz positiven Gedanken nahm die Krankheit leider ihren unvermeidbaren Verlauf und kostete unsere Kameradin immer mehr Kraft. Bis zuletzt, auch wenn dies für Anja eine große Anstrengung bedeutete, lies sie es sich nicht nehmen immer bei ihrem Team zu sein. So auch bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften vom 27. bis 31. Juli 2016 in Rostock. Wir durften hier gemeinsam mit Anja eine sehr schöne gemeinsame Zeit verbringen.

Die Nachricht, dass unsere Freundin und Kameradin Anja von nun an nicht mehr bei uns sein wird versetzt uns in tiefe Trauer. Wir denken gerne an die gemeinsam Zeit mit Anja und ihrer frohen, aufmerksamen, ehrlichen, liebevollen und tapferen Art zurück. Auch in Zukunft wird Anja immer in unserem Herzen an unserer Seite sein und uns von nun an aus dem Himmel ihre Nähe spüren lassen.

DANKE liebe Anja, dass wir DICH kennenlernen durften

Deine Kameraden und vor allem deine Freunde

 

Nachruf

Nachdem wir bereits im Sommer zusammen mit der Wasserwacht Gießen eine Bootsausbildung durchführten, konnten wir wieder auf das Fachwissen der Kollegen des Deutschen Roten Kreuz zurück greifen.

In den vergangenen Wochen nahmen drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Lich an der Ausbildung zum Rettungsschwimmer teil. Am vergangenen Samstag stand dann die Prüfung auf dem Programm. Carsten und sein Co-Ausbilder Marco forderten dabei folgende Leistungen von den Prüflingen:

- 400m Schwimmen in höchstens 15 Minuten, davon 50m in Kraulschwimmen, 150m Brustschwimmen und 200m in Rückenlage mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit

- 300m Schwimmen in Kleidung in höchstens 12 Minuten, anschließend im Wasser entkleiden

- Sprung aus 3m Höhe

- 25m Streckentauchen

- Dreimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche, zweimal kopfwärts und einmal fußwärts innerhalb von 3 Minuten mit dreimaligen Heraufholen eines 5-kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes (Wassertiefe zwischen 3 und 5m)

- 50m Transportschwimmen: Schieben in höchstens 1:30 Minuten

- Nachweis der Kenntnisse zur Vermeidung von Umklammerung sowie Fertigkeiten zur Befreiung aus Halsumklammerung und Halswürgegriff von hinten

- 50m Schleppen in höchstens 4 Minuten, beide Partner in Kleidung, je 1/2 Strecke mit Achsel- und einem dem Fesselschleppgriff (Schleppgriff nach Flaig oder Seemannsgriff)

- Nachweis der Kenntnisse von Atmung und Blutkreislauf sowie Durchführung der Wiederbelebung

Alle Aufgaben wurden erbracht und so freuen wir uns zusammen mit Andreas Mandler (Lich-Kernstadt), Dirk Wagner (Bettenhausen) und Markus Kerscher (Nieder-Bessingen) über diesen Erfolg!

Weitere Einsatzkräfte haben bereits ihr Interesse an einer zweiten Veranstaltung geäußert, sodass es wohl bald noch einen solchen Kurs geben wird.

Einen tierischen Einsatz gab es am vergangenen Wochenende in Eberstadt.

Es hat schon etwas von Klischee, wenn man die "Katze vom Baum" holt. In diesem Fall war es aber eine so süße Katze, dass man das Vorurteil gerne bediente. Die fünf Monate alte Mietz wurde von der Neugierde in luftige Höhen getrieben. Oben auf dem Balken angelangt verließ sie jedoch der Mut.

Auf Grund der Höhe nahm man Kontakt mit der örtlichen Einsatzabteilung in Eberstadt auf. Vor Ort versuchte man das Kätzchen durch Mutmachen zum runterkommen zu bewegen. Nach dem dies nicht funktionierte, wurde die laaaange Leiter genommen und man begab sich mit dem ängstlichen Tier auf Augenhöhe.

Durch gutes Zureden und mit seinem Charme konnte Patrick das kuschelige Haustier schließlich sicher auf den Boden begleiten und die Katze an den glücklichen Besitzer übergeben. 

Mit Patrick waren noch drei weitere Einsatzkräfte vor Ort und unterstützten ihn bei der Rettung.

(ab) Am Freitag den 25.11. um 20:15 wurden die Einsatzabteilungen Muschenheim, Birklar und Lich-Kernstadt durch die Leitstelle in Gießen zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen, auf die Kreisstraße zwischen Muschenheim und Birklar, alarmiert. Parallel dazu wurden ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes Mittelhessen und ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe alarmiert, ebenso kam ein Notarzteinsatzfahrzeug der Johanniter Unfallhilfe zum Einsatz.

Als erstes traf die Einsatzabteilung Muschenheim mit beiden Fahrzeugen an der vermeintlichen Unfallstelle ein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass

Vor kurzem fand im Kindergarten Nieder-Bessingen die jährliche Früherziehung zum Thema Brandschutz mit den Kindern der Vorschulgruppe statt.

Caro und Martina, vom Team Brandschutzerziehung hatten sich hierfür wieder viele anschauliche Dinge einfallen lassen. Gemeinsam wurde geübt wie man eine Kerze richtig ansteckt und wie man sie wieder sicher löscht - und immer mit einem Erwachsenen. Auch das Absetzen eines Notrufes über die Nummer 112 wurde geübt.

Im Anschluss durften die Kinder die verschiedenen Einsatzkleidungen der Feuerwehrmänner und -frauen begutachten.

Am Ende wartete am Feuerwehrhaus neben an noch eine kleine Überraschung. Jan und Marc - beide von der Jugendfeuerwehr Nieder-Bessingen - zeigten den neugierigen Kids das Löschfahrzeug samt Beladung. Und natürlich durfte auch das Probesitzen nicht fehlen...

Brandschutzerziehung ist nicht nur sinnvoll sondern auch gesetzliche Aufgabe der örtlichen Feuerwehren. Dazu gibt es in Lich das Team der Brandschutzerziehung, das einmal im Jahr jeden Kindergarten besucht und dort die Kids mit dem Thema vertraut macht. Besser als ein Feuer zu löschen ist es, ein Feuer zu vermeiden.

Die Jugendfeuerwehr aus Muschenheim traf sich, wie jeden Mittwoch, um 18 Uhr zum gemeinsamen Ausflug nach Linden. Auf der dortigen Bowlingbahn wollte man sich sportlich betätigen und den Teamgeist fördern. Trotz aller "Rivalität" kam der Spaß dabei nicht zu kurz.

Jugendfeuerwehr, ein Hobby das eben nicht nur aus Feuer löschen und ähnlichem besteht.

Wenn ihr zwischen zehn und 17 Jahre alt seid - klickt euch mal hier rein ...